Weihnachtsstern günstig aus Garn: so einfach geht’s
Heute wird dein Fenster schöner. Wir basteln zusammen einen leuchtenden Stern aus nur fünf Holzspießen, etwas Garn und einer kleinen Lichterkette. Genau das liebe ich am Weihnachtsdeko selber machen: Aus wenigen, günstigen Materialien entsteht etwas, das aussieht wie gekauft und trotzdem dein ganz eigenes Unikat ist.
Du brauchst dafür kein Vorwissen und keine Spezialwerkzeuge, und in unter einer Stunde hängt dein Stern. Ich nehme dich Schritt für Schritt mit.
Was entsteht: leuchtende Weihnachtsdeko selber machen
Am Ende hältst du einen fünfzackigen Stern in der Hand, etwa 20 bis 22 cm groß, dicht mit Garn umwickelt und von einer kleinen Lichterkette durchzogen. Goldenes Glitzergarn setzt ein paar Glanzpunkte, zwei kleine Anhänger baumeln an der Aufhängung. Er passt ans Fenster, an die Wand oder an den Türrahmen, klappt auch super mit Kindern und ist beleuchtete Weihnachtsdeko, ohne dass es teuer wird.
- 5 Holzspieße (Schaschlik- oder Grillspieße, ca. 20 cm lang) — hast du oft in der Küche, sonst 200er-Pack für ca. 2 €
- Garn oder dünne Wolle in deiner Wunschfarbe — ca. 20 bis 30 m, Reste reichen. Neu ca. 2 bis 3 €
- Goldenes Glitzergarn für die Glanzpunkte — *Glitzergarn Gold ansehen ca. 4 bis 6 €
- Kleine LED-Mini-Lichterkette, batteriebetrieben, warmweiß, ca. 1 bis 2 m — *Lichterketten-Set ansehen ca. 7 bis 9 €
- Heißklebepistole + Klebesticks — *Heißklebepistole ansehen ca. 8 bis 30€
- Zange (Seiten- oder Kombizange) zum Abknipsen der Spitzen — aus dem Haushalt
- 2 kleine Weihnachtsanhänger (Kugeln, Sterne, Holzdeko) — ca. 1 bis 2 €
Ehrlich gerechnet: Wenn du Garn und Lichterkette neu kaufst, landest du bei etwa 10 €. Hast du eine Heißklebepistole erst noch anzuschaffen, kommen einmalig rund 10-30 € dazu, die du dann für viele Projekte nutzt.
Schritt für Schritt: Weihnachtsdeko selber machen
Schritt 1: Material bereitlegen und Spitzen abknipsen
Leg dir zuerst alle Materialien griffbereit hin, dann geht dir zwischendurch nichts aus. Anschließend knipst du mit der Zange die spitzen Enden der fünf Holzspieße ab.

Schritt 2: Sternform legen und verkleben
Leg die fünf Spieße so übereinander, dass ein gleichmäßiger fünfzackiger Stern entsteht, jeder Spieß kreuzt dabei zwei andere. Rück so lange nach, bis alle Zacken ähnlich lang aussehen. Sitzt die Form, verklebst du sie mit Heißkleber: zuerst die fünf äußeren Zacken, dann die fünf Kreuzungen in der Mitte. Nimm ruhig etwas mehr Kleber als nur einen kleinen Tupfer, dann hält das Gerüst richtig stabil. Nach ca 5-10 minuten sollte der Kleber trocken sein.

Schritt 3: Garn wickeln
Knote das Garn an einer Zacke an und wickle es dann kreuz und quer um den ganzen Stern. Nicht ordentlich in Reihen, sondern bewusst durcheinander: über die Zacken, durch die Mitte, wieder zurück. So bedeckst du die Holzspieße nach und nach und der Stern bekommt seine typische, leicht wuschelige Optik. Wickle so lange, bis das Holz weitgehend verschwunden ist und dir die Dichte gefällt. Zum Schluss das Ende verknoten oder mit einem Tropfen Kleber sichern. Wenn es zu dünn wirkt: einfach weiterwickeln, mehr Garn schadet nie.

Schritt 4: Beleuchtete Weihnachtsdeko mit Lichterkette und Goldgarn
Jetzt wird es festlich. Fädle die kleine Lichterkette durch den Stern und verteile die Lämpchen vor allem auf der Vorderseite, die später zu sehen ist. Das Batteriefach legst du nach hinten oder an eine Zacke, wo es sich leicht verstecken lässt. Anschließend wickelst du das goldene Glitzergarn um den Stern und fixierst damit die Lichterkette nach und nach an ein paar Stellen. So sitzt alles fest und du bekommst gleichzeitig schöne goldene Akzente zwischen dem Garn.

Schritt 5: Aufhängen und fertig freuen
Fast geschafft. Schneide ein Stück Garn ab, fädle es durch eine obere Sternspitze und ziehe zwei kleine Weihnachtsanhänger mit auf. Die Enden verknotest du zu einer Schlaufe, und schon kann dein Stern hängen. Du hast deine eigene beleuchtete Weihnachtsdeko gemacht, in unter einer Stunde und für kleines Geld. Und weißt du was? Der nächste geht dir gleich viel schneller von der Hand.

- Zu früh kleben. Wer die Spieße festklebt, bevor die Form wirklich sitzt, ärgert sich danach. Erst ausrichten, prüfen, dann kleben.
- Zu wenig Garn. Nach zehn Runden sieht man noch viel Holz und man hört auf. Der Stern wirkt aber erst dicht und schön, wenn die Spieße fast verschwunden sind. Ruhig großzügig wickeln.
- Zackenspitzen vergessen. In der Mitte wickelt es sich leicht, die Spitzen bleiben oft blank. Dort bewusst ein paar Extrarunden drehen.
- Garn zu fest ziehen. Zu viel Spannung verzieht den Stern. Locker, aber nicht schlaff, ist das Ziel.
- Batteriefach sichtbar lassen. Es gehört nach hinten oder an eine Zacke, sonst stört es das Gesamtbild. Kurz mit etwas Garn kaschieren.
Und ganz wichtig: Der Stern muss nicht perfekt symmetrisch sein. Genau die kleinen Unregelmäßigkeiten machen aus gekaufter Massenware ein Unikat. Basteln darf Spaß machen, nicht stressen.
- Andere Farben: Weiß und Silber wirkt edel und winterlich, Rot klassisch weihnachtlich, Naturbeige und Jute skandinavisch schlicht.
- Andere Größe: Mit längeren Spießen oder dünnen Rundhölzern aus dem Baumarkt baust du einen großen Stern für die Wand.
- Ohne Licht: Auch ganz ohne Lichterkette ist der Garnstern schön, dann kommt das Garn noch klarer zur Geltung.
- Als Set: Bastel drei Sterne in verschiedenen Größen und häng sie in einer Reihe ins Fenster.
Meine Materialien für den Garnstern
Für diesen Stern ist so eine kleine, batteriebetriebene Kette genau richtig:
- dünn und biegsam, lässt sich leicht durch das Garn fädeln
- warmweißes, gemütliches Licht für echte Weihnachtsstimmung
- im Set, du hast gleich sechs Stück für weitere Sterne oder neue Projekte
- ganz ohne Steckdose, ideal fürs Fenster
Dieses Goldgarn bringt den festlichen Glanz, den einfarbiges Garn allein nicht hat:
- fein genug, um sich gut um die Zacken zu legen
- funkelt wunderschön im Licht der Kette
- eine Rolle reicht für mehrere Sterne
- vielseitig auch für viele andere Weihnachtsprojekte
Die Heißklebepistole ist hier das einzige richtige Werkzeug und leistet weit über Weihnachten hinaus gute Dienste:
- heizt schnell auf, du kannst gleich loslegen
- gibt gleichmäßig Kleber ab, für saubere kleine Punkte
- hält Holz, Garn und Deko zuverlässig zusammen
- vielseitig für unzählige weitere Bastelprojekte
- ich benutze seit Jahren die Heißklebepistole von Bosch und bin super zufrieden, eine günstige Variante tut`s natürlich auch
Häufige Fragen
Wie lange dauert das Basteln wirklich?
Für den ersten Stern solltest du etwa 40 bis 60 Minuten einplanen, das meiste davon fürs Wickeln. Beim zweiten Stern bist du deutlich schneller, weil du die Sternform dann sofort hinbekommst. Rechne noch ein paar Minuten fürs Trocknen des Klebers ein.
Kann ich das Material ersetzen?
Ja, das ist der Reiz an Weihnachtsdeko einfach basteln. Statt Holzspießen gehen dünne Rundhölzer oder Eisstiele, statt Wollgarn feiner Bäckergarn oder Juteschnur. Auch die Farbe ist frei wählbar. Wichtig ist nur, dass das Garn nicht zu dick ist, sonst wird die Sternform unförmig.
Was mache ich, wenn ein Schritt nicht klappt?
Fast alles lässt sich retten. Sitzt die Form schief, löst du den noch warmen Kleber vorsichtig und richtest neu aus. Ist zu wenig Garn drauf, wickelst du einfach weiter. Selbst ein gebrochener Spieß ist kein Drama, du klebst ihn oder tauschst ihn aus, bevor du wickelst. Das Garn verzeiht danach die meisten kleinen Fehler.
Eignet sich der Stern als Weihnachtsdeko einfach basteln fürs Fenster?
Sehr gut sogar. Häng ihn mit der Garnschlaufe an einen Saughaken oder den Fenstergriff. Weil die Lichterkette batteriebetrieben ist, brauchst du keine Steckdose am Fenster. Ein Stern pro Fensterflügel oder drei in einer Reihe wirken besonders schön als günstige DIY Weihnachtsdeko
Kann ich den Stern auch an den Weihnachtsbaum hängen?
Ja, in kleiner Ausführung ist er ideal als Weihnachtsdeko für den Weihnachtsbaum. Nimm dafür etwas kürzere Spieße, damit der Stern leichter bleibt, und häng ihn an eine kräftige Zweigspitze. Ohne Lichterkette ist er als Baumschmuck am unkompliziertesten.